Landesschafzuchtverband Sachsen-Anhalt e.V.
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Aktuelles

09.11.2018

100 Prozent staatliche Unterstüzung für Vorsorge und Entschädigung bei Wolfsrissen möglich

Die Europäische Kommission hat heute entschieden, dass Investitionen in Vorsorgemaßnahmen gegen Risse von Weidetieren durch Wölfe zu 100 Prozent durch die Länder finanziert werden können, ohne dass dies als unzulässige Beihilfe gilt. Bislang konnten Schafhaltern und Landwirten nur 80 Prozent der Vorsorgekosten, etwa für die Anschaffung von wolfssicheren Zäunen oder von Herdenschutzhunden erstattet werden. Auch solche Schäden, die infolge eines Wolfsrisses auftreten, dürfen fortan vollständig erstattet werden. Neu ist, dass dies auch für indirekte Schäden gilt, wie zum Beispiel für die Behandlungskosten gerissener Tiere beim Veterinär oder für die Arbeitskosten bei der Suche versprengter Tiere nach einem Angriff. Auch hier waren vorher nur 80 Prozent staatliche Erstattung zulässig. 

Bundesumweltministerin Svenja Schulze begrüßt die Entscheidung der Kommission: "Mir ist es sehr wichtig, dass Weidetierhalter in Deutschland auf ganzer Linie entlastet werden – von der Vorsorge bis zur Schadensregulierung. Deshalb habe ich mich in Brüssel dafür eingesetzt, dass die dabei entstehenden Kosten den Schäfern und Weidetierhaltern vollständig erstattet werden. Das hilft Schäfern, Landwirten, dem Grünland in Deutschland - und letztlich auch den Wölfen."

Die Entscheidung der EU-Kommission ist nach intensiven Bemühungen Deutschlands gefallen. Unter Leitung von Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth fanden in den letzten Monaten mehrere Besprechungen von Delegationen von Bundesregierung und Ländern mit der EU-Kommission in Brüssel statt, um eindringlich dafür zu werben, dass Weidetierhalter zusätzliche Kosten infolge der Rückkehr des Wolfes in Deutschland vollständig erstattet bekommen dürfen.

Von der jetzigen Entscheidung der Kommission noch nicht erfasst sind weitere indirekte Vorsorgekosten der Landwirte – etwa für den zusätzlichen Arbeitsaufwand, der mit dem Aufstellen von Zäunen verbunden ist. Hier wird der Bund weiter darauf drängen, auch für diese Aufwendungen die vollständigen Kosten erstatten zu können.

Dies ist eine Pressemitteilung vom 8.11.2018 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

17.10.2018

Unterlagen für die Dürrehilfe 2018

Hier sind die Antragsunterlagen für die Dürrehilfe 2018 zu finden.

15.10.2018

Ergänzendes Antragsverfahren für Natura-2000-Ausgleich startet

Ein ergänzendes Antragsverfahren für den Natura-2000-Ausgleich beginnt ab dem 15. Oktober 2018. Grund dafür ist die neue Landesverordnung über die Natura-2000-Gebiete in Sachsen-Anhalt (N2000-LVO LSA), die bis zum 1. Januar 2019 in Kraft treten soll. Im bisherigen Antragsverfahren wurden die Bedingungen dieser neuen Verordnung für den Natura-2000-Ausgleich noch nicht mit berücksichtigt. Daher kann nun in einem vereinfachten Herbst-Antragsverfahren ein Ausgleich für den Bezugszeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 beantragt werden. Das ergänzende Antragsverfahren endet am 15. November 2018.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Die Antragsunterlagen sowie weitere wichtige Informationen zum Verfahren sind ab Beginn des Antragszeitraumes im Portal des Elektronischen Agrarantrages in Sachsen-Anhalt ELAISA abrufbar

 

10.10.2018

Staatssekretär Dr. Ralf-Peter Weber, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, hat am Montag den 08.10.2018, die Verwaltungsvereinbarung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für ein Hilfsprogramm für landwirtschaftliche Unternehmen, die durch die Folgen der Dürre 2018 in ihrer Existenz gefährdet sind, unterschrieben und damit den Weg für Hilfszahlungen frei gemacht.

Hier finden Sie die Pressemitteilung dazu.

Ab dem 15. Oktober 2018 sind hier die Antragsunterlagen abrufbar.

04.10.2018

Informationen zu den Dürrehilfen für die Landwirtschaft 2018

Hier finden Sie Informationen und die Bedingungen zu den Dürrehilfen, die das Land Sachsen-Anhalt zusammen mit dem Bund zur Verfügung stellt.

Dirk Werner, Unternehmensberater für Landwirtschaft und ländlichen Raum, www.arc-beratung.de, hat dem Landesschafzuchtverband freundlicherweise Erläuterungen für die Antragsstellung zur Dürrehilfe und für Natura 2000 zur Verfügung gestellt.

Erläuterungen

Gebietskulisse Natura 2000

01.10.2018

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 6/2018

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rundum Agrarförderung und Fachrecht.

27.09.2018

Kabinett beschließt Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Land und dem Bund

Der Bund und die Länder hatten sich im August darauf verständigt, mit einem Hilfsprogramm landwirtschaftliche Betriebe finanziell zu unterstützen, die wegen der Dürre in Not geraten sind. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat deshalb heute der zwischen dem Bundeslandwirtschaftsministerium und dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie ausgehandelten Verwaltungsvereinbarung zugestimmt. Unternehmen, die nachweislich durch die Dürre in ihrer Existenz gefährdet sind, können Hilfen in Höhe von 50 Prozent der ermittelten Schäden erhalten. Die Verwaltungsvereinbarung soll Ende dieser Woche unterzeichnet werden.

 Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert sagte: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass keine Landwirtin und kein Landwirt im Land wegen der Dürre den Betrieb aufgeben muss. Ich bin draußen auf den Feldern gewesen und habe gesehen, wie die Ernten vertrocknet, wie klein die Kartoffeln und wie mager die Wiesen in diesem Dürre-Sommer waren. Wer in seiner wirtschaftlichen Existenz gefährdet ist, dem soll unter die Arme gegriffen werden. Meine Verwaltung arbeitet mit Hochdruck an den landesspezifischen Vorschriften und den notwendigen Formularen. Ich gehe davon aus, dass das Antragsverfahren in Kürze eröffnet werden kann.“

Hintergrund:

Folgende Eckpunkte beinhaltet die Verwaltungsvereinbarung:

  • Zur Milderung der Dürreschäden beteiligt sich der Bund an Hilfsprogrammen der Länder in Höhe von 50 Prozent der bewilligten Mittel.
  • Die Hilfen sollen als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.
  • Es sollen 50 Prozent des Gesamtschadens ausgeglichen werden.
  • Antragsberechtigt sind Betriebe mit einem Naturalertragsrückgang und wirtschaftlichen Einbußen von mindestens 30 Prozent im Vergleich zu dem zum vorangegangenen Dreijahreszeitraum erzielten Naturalertrag oder dem im Dreijahresdurchschnitt auf Grundlage des vorhergehenden Fünfjahreszeitraums unter Ausschluss des höchsten und des niedrigsten Wertes.
  • Die Hilfen sind auf existenzgefährdete Betriebe beschränkt. Als Kriterium hierfür gelten neben dem bereits genannten Naturalertragsrückgang und wirtschaftlichen Einbußen eine Einkommensobergrenze (jeweils 120.000 Euro bei Ehe- oder Lebenspartnern bzw. 90.000 Euro bei Ledigen) und das Verhältnis des Cashflow III zum festgestellten Gesamtschaden. Darüber hinaus wird Privatvermögen angerechnet. Es gilt eine Beihilfeobergrenze von 500.000 Euro. Außerlandwirtschaftliches Einkommen wird berücksichtigt.

Aufgrund der Schadenskalkulation der Länder unter Berücksichtigung der Existenzgefährdungseingrenzung und der zur Verfügung stehenden Bundesmittel in Höhe von insgesamt 170 Millionen Euro hat der Bund eine Mittelbereitstellung für Sachsen-Anhalt in Höhe von bis zu 25,59 Millionen Euro zugesagt. Die Bundesmittel müssen mit einem Landesanteil von 50 Prozent kofinanziert werden.

Die Landesregierung hat mit Kabinettsbeschluss vom 28.08.2018 die Einschätzung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie geteilt, dass die Dürre 2018 im gesamten Bundesland erhebliche Ernteeinbußen verursacht hat. Diese begründen die Einstufung der Dürre 2018 als ein einer Naturkatastrophe gleich zu stellendes widriges Witterungsereignis gemäß der Nationalen Rahmenrichtlinie zur Gewährung staatlicher Zuwendungen zur Bewältigung von Schäden in der Land- und Forstwirtschaft verursacht durch Naturkatastrophen oder widrige Witterungsverhältnisse vom 29. Juni 2015.

Der Bund stufte die Dürre 2018 Ende August auf Grundlage der Erntezahlen und der Schadensmeldungen der Länder als ein außergewöhnliches Wetterereignis von nationalem Ausmaß ein. Dies war Voraussetzung dafür, dass sich der Bund an Hilfsmaßnahmen der Länder beteiligt.

23.08.2018

Schäfereikalender 2019

Die Schäfereikalender 2019 sind in der Geschäftstelle in Halle eingetroffen. Sie können vor Ort oder über die Zuchtberater bezogen werden.

21.08.2018

Ausnahmen zur Nutzung von ÖVF-Zwischenfrüchten - Anträge zur Futternutzung ab sofort möglich

Landwirtschaftliche Betriebe können ab sofort Anträge stellen, wenn sie Zwischenfrüchte auf ihren Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) zu Futterzwecken nutzen wollen. Sie können den Aufwuchs selbst nutzen oder auch im Rahmen der Nachbarschaftshilfe (ohne Gewinnerzielungsabsicht) einem anderen viehhaltenden Betrieb überlassen. Nicht zulässig ist eine Nutzung für andere als Futterzwecke, z.B. die Verwertung in Biogasanlagen.

Aufgrund der von der anhaltenden Dürre besonders betroffenen Länder sollen weitere nationale Spielräume bei den ökologischen Vorrangflächen zur Unterstützung notleidender viehhaltender Betriebe genutzt werden. Dies betrifft nunmehr konkret eine erweiterte Zulassung der Futternutzung von ÖVF-Zwischenfrüchten in Ergänzung der bereits erfolgten Freigabe der ÖVF-Bracheflächen. Dafür ist allerdings kurzfristig eine Änderung der entsprechenden nationalen Verordnungen notwendig. Diese Änderungen sollen in der nächsten Sitzung des Bundesrates am 21. September in einem verkürzten Verfahren beschlossen werden.

Das Antragsformular ist auf der Internetseite http://www.elaisa.sachsen-anhalt.de ab sofort verfügbar. Mit dem Antrag sind die entsprechenden Nachweise für die Aussaat und Erklärungen einzureichen bzw. nachzureichen. Die Anträge sind beim jeweils zuständigen Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) zu stellen.

Das ALFF prüft die Anträge und genehmigt diese sobald die Verordnungsänderungen in Kraft getreten sind.

Die Änderungen sind nur für das Jahr 2018 wie folgt vorgesehen:

  • Der derzeitige Verweilzeitraum von drei Monaten bei Zwischenfrüchten und Begrünungen (1. Oktober bis 31. Dezember) werden auf den nach EU-Recht vorgegebenen Mindestverweilzeitraum von acht Wochen ab Aussaat festgesetzt.
  • Eine Ausnahme bezüglich Futternutzung nach Ablauf des Acht-Wochenzeitraumes wird ausschließlich im Rahmen einer Einzelfallregelung auf Antrag zugelassen.
  • Der Zeitraum beginnt betriebsindividuell ab Aussaat der Zwischenfrüchte (gilt ab sofort). Maßgeblich für den Beginn des Acht-Wochenzeitraums ist der letzte Tag der Aussaat von sämtlichen Zwischenfrüchten auf den entsprechend angemeldeten Flächen.
  • Der Antrag wird als Ausnahmefall, wenn in Gebieten mit ungünstigen Witterungsereignissen nicht ausreichend Futter zur Verfügung steht oder stehen wird, genehmigt.
  • Eine Schnittnutzung für Futterzwecke ist auch nach dem 31.12.2018, falls eine Genehmigung in 2018 erteilt wurde, zugelassen.

Der Betriebsinhaber kann unabhängig von der geplanten Verordnungsänderung unter Beachtung der bisherigen Vorgaben (§ 31 Abs. 1 in Verbindung mit Anlage 3 der DirektZahlDurchfV) jederzeit, aber spätestens bis zum 1. Oktober, die Aussaat der ÖVF-Zwischenfrüchte vornehmen. Er muss aber alle angemeldeten ÖVF-Zwischenfrüchte, falls zutreffend auch im Rahmen der Modifikation angemeldete weitere zusätzliche ÖVF-Zwischenfruchtflächen, in diese Ausnahmeregelung einbeziehen. Der Nachweis kann durch eine Kopie der schlagbezogene Aufzeichnungen, Fotos mit automatisierter Orts- und Datumsangabe (sog. georeferenzierte Fotos) oder Rechnungen (bei Aussaat durch Dienstleister) erbracht werden.

Nähere Auskünfte erteilen die für den jeweiligen Betrieb zuständigen Ämter für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten.

03.08.2018

Allgemeine Nutzung von ÖVF-Zwischenfrüchten zu Futterzwecken in Vorbereitung

Unter Verweis auf die Presseerklärung von Frau Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner vom 01. August 2018 sollen unter anderem weitere nationale Spielräume bei den ökologischen Vorrangflächen genutzt werden. Dies betrifft nunmehr konkret eine erweiterte Zulassung der Futternutzung von ÖVF-Zwischenfrüchten in Anlehnung an die bereits erfolgte Freigabe der ÖVF-Bracheflächen. Dafür ist allerdings kurzfristig eine Änderung der entsprechenden nationalen Verordnungen notwendig. Das BMEL hat dazu aktuell einen Entwurf zur Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung und der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung vorgelegt. Diese Änderungen sind zustimmungspflichtig durch die Länder und sollen in der nächsten Sitzung des Bundesrates am 21. September (das ist der frühestmögliche Termin) beschlossen werden. Insofern stehen die Änderungen noch unter Vorbehalt.  

 Die Änderungen sind nur für das Jahr 2018 vorgesehen und betreffen folgende Regelungsinhalte:

  • Beschränkung des derzeitigen Verweilzeitraumes von 3 Monaten bei Zwischenfrüchten und Begrünungen (1. Oktober bis 31. Dezember) auf den nach EU-Recht vorgegebenen Mindestverweilzeitraum von 8 Wochen
  • Zulassung einer Ausnahme bezüglich Futternutzung nach Ablauf des 8-Wochenzeitraumes ausschließlich im Rahmen einer Einzelfallregelung auf Antrag (eine generelle Inanspruchnahme ist rechtlich nicht zulässig, weil der betriebsindividuelle Aussaattermin maßgeblich für den 8-Wochenzeitraum ist)
  • Beginn dieses Zeitraumes betriebsindividuell ab Aussaat der Zwischenfrüchte (gilt ab sofort). Maßgeblich für den Beginn des 8-Wochenzeitraums ist der letzte Tag der Aussaat von ZF auf den entsprechend angemeldeten Flächen
  • Genehmigung des Antrages als Ausnahmefall (wenn in Gebieten mit ungünstigen Witterungsereignissen nicht ausreichend Futter zur Verfügung steht oder stehen wird) und
  • Zulassung einer Schnittnutzung für Futterzwecke auch nach dem 31.12., falls eine Genehmigung erteilt wurde.

 Daraus ergeben sich für die betreffenden Landwirte folgende Konsequenzen:

  • Der Betriebsinhaber kann unabhängig von der geplanten Verordnungsänderung unter Beachtung der bisherigen Vorgaben (§ 31 Abs. 1 in Verbindung mit Anlage 3 der DirektZahlDurchfV) umgehend mit der Aussaat der ÖVF-Zwischenfrüchte beginnen.
  • Der Betriebsinhaber muss den Aussaattermin (letzter Tag der Aussaat) nachweisen, da die Genehmigung betriebsbezogen erteilt wird. Dies kann durch schlagbezogene Aufzeichnungen, einfache Fotodokumentation, Rechnungen (bei Aussaat durch Dienstleister), vorzugsweise durch georeferenzierte Fotos etc. erfolgen. Eidesstattliche Erklärungen Dritter sind nicht zulässig.
  • Einführung eines Antrags- und Genehmigungsverfahrens; Es wird kurzfristig durch die Agrarverwaltung ein Antragsformular mit den erforderlichen Mindestangaben bereitgestellt. Mit dem Antrag sind die entsprechenden Nachweise für die Aussaat und Erklärungen einzureichen bzw. nachzureichen.
  • Die Anträge sind beim jeweils zuständigen ALFF einzureichen. Das ALFF prüft die Anträge und genehmigt diese unter Festlegung des Tages der frühestmöglichen Nutzung.
  • Die Anträge können erst nach Verabschiedung der Verordnungsänderungen abschließend bearbeitet werden. Eine Genehmigung soll aber vor Ablauf der Mindestverweildauer von 8 Wochen mit dem Ziel der schnellstmöglichen Futternutzung ausgesprochen werden.   

 Hinweise:

  • In Sachsen Anhalt wurden im Antragsjahr 2018 von 1.064 Antragstellern für 62.580 ha ÖVF-Zwischenfrüchte beantragt. Davon sind 460 Antragsteller auch gleichzeitig Tierhalter. Nach derzeitigem Stand ist Nachbarschaftshilfe (ohne Gewinnerzielungsabsicht) zulässig.
  • Eine weitere Öffnung der ÖVF-Zwischenfrüchte (z.B. Erweiterung der Liste zugelassener Futterpflanzenarten, Anhebung oder Aufhebung der Vorgabe eines Maximalanteils bestimmter Arten) ist nach derzeitigem Stand nicht vorgesehen, käme ohnehin nicht mehr rechtzeitig vor einer Aussaat und wäre auch nicht zielführend.  
  • Betriebe, die über entsprechende Spielräume verfügen, sollten bei zusätzlichem Futterbedarf auf Nicht-ÖVF-Flächen ausweichen, zumal auf diesen Flächen ein Anbau von Futterpflanzenarten in Reinsaat oder von Arten, die aktuell nicht in der Anlage 3 der DirektZahlDurchfV stehen (z.B. Futterroggen), uneingeschränkt möglich ist. Außerdem ist ein Antragsverfahren für diese Flächen nicht erforderlich.

20.07.2018

neues EU-Tierzuchtrecht ab 1. November 2018

Im Zuge des neuen EU-Tierzuchtrechts, das ab dem 1. November 2018 gilt, wurden Richtlinien, Zuchtprogramme, etc. überarbeitet. Am 08. August 2018 sollen die Zuchtdokumente in Bernburg bei der Züchterversammlung beschlossen werden. Hier können Sie die Dokumente lesen:

Vereinsordnung  - Grundbestimmungen für die Herdbuchzucht ZP BBS ZP PFZ
Anlage 1.0 Vertrag zu OviCap, LSV und VDL ZP BDE ZP RHO
Anlage 1.1 Vertrag zu OviCap, VDL und vit ZP BHS ZP RPL
Anlage 2 Liste der anerkannten Labore ZP BKF ZP SCB
Anlage 3 Richtlinie zur Entnahme von Gewebeproben ZP BUZ ZP SHR
Anlage 4 Richtlinie zur Gewichtsermittlung ZP CHA ZP SKF
Anlage 5 Richtlinie zur Wollqualität ZP COF ZP SKU
Anlage 6 Bewertungsbogen GPS ZP DOS ZP SUF
Anlage 7 Bonitur von KAR-Lämmern ZP GGH ZP TEX
Anlage 8 KAR-Geburtsmeldung ZP HDW   ZP TWZ
Anlage 9 Richtlinie für Bemuskelung/Fleischigkeit ZP IDF ZP WAZ
Anlage 10 Richtlinie zur Äußeren Erscheinung ZP KAR ZP WDE
Anlage 11 Richtlinie zur Ultraschall-Messung ZP LES ZP WGH
Anlage 13.0 Vertrag zur ZWS, LSV und VDL ZP MFS ZP WHH
Anlage 13.1 Vertrag zur ZWS, VDL und vit ZP MLS ZP WHO
Anlage 15 VO TSE-Resistenzzucht ZP OMS ZP WSN
ZP ANZ ZP OUS ZP WSZ
ZP BBB   ZP ZAK



 

19.07.2018

Trockenheitsbedingte Futterknappheit - Nutzung von ÖVF

Im Zusammenhang mit der aktuellen Futterknappheit als Folge ausbleibender oder unzureichender Niederschläge treten Fragen auf hinsichtlich Ausnahmen zur Futternutzung verschiedener ÖVF-Kategorien mit eingeschränkter Nutzungsmöglichkeit. Dazu folgende Klarstellungen vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie:

  • Brachestreifen (Pufferstreifen, Streifen an Waldrändern, Feldränder (§ 28 und 29 DirektZahlDurchfV)
  • Ausnahmen: Ab dem 1.7. Beweidung und Schnittnutzung zu Futterzwecken im Einzelfall (auf Antrag) oder allgemein in Gebieten möglich, in denen insb. wegen ungünstiger Witterungsereignisse nicht ausreichend Futter zur Verfügung steht oder stehen wird;

    Hinweis: für ST für 2018 Ausnahmen zugelassen – siehe Information v. 27.6.2018 (aktuell immer noch auf Einzelantrag nur möglich; die Veröffentlichung der allgemeinen Regelung ist im nächsten MBl. 25/ 2018 (Ausgabe vorauss. am 23.7.18 vorgesehen, Kommentar:  leider zu spät, war aber von MULE nicht beeinflussbar, da MJ zuständig), ab dem Folgetag 24.7. reicht eine Anzeige statt Antrag beim ALFF aus)
  • es darf keine Nutzung im Schonzeitraum 1.4. bis 30.6. stattfinden
  • Nutzung allgemein ab dem 1.8. durch Beweidung mit Schafen und Ziegen möglich
  • Bracheflächen (§25 DirektZahlDurchfV):
  • Generelle Nutzung durch Beweidung oder Schnittnutzung (alle Tierarten) ganzjährig zur Futternutzung möglich, wenn
    • der Streifen vom angrenzenden Ackerland unterscheidbar ist und
    • es darf keine Nutzung im Schonzeitraum 1.4. bis 30.6. stattfinden        
  • ÖVF-Zwischenfrüchte (§ 31 DirektZahlDurchfV)
  • Nur Beweidung mit Schafen und Ziegen (ohne zeitliche Einschränkung)
  • Honigpflanzen (als besondere Bracheform, §32a DirektZahlDurchfV)
  • Nur Beweidung mit Schafen und Ziegen ab dem 1. Oktober zulässig (das ist dem Ziel „Bienenweide“ der neuen ÖVF-Kategorie geschuldet und nicht beeinflussbar, wird auch durch einen hohen ÖVF-Faktor von 1,5 honoriert)

Zusätzlich finden Sie hier zur Orientierung eine konsolidierte Fassung der DirektZahlDurchfV, die die letzten Änderungen vom März 2018 (nach Omnibusverordnung, u.a. Pflugregelung, Honigpflanzen etc.) enthält.

Das Infoschreiben Nr. 4/2018 wird gerade vorbereitet und diese Klarstellungen werden noch einmal mit aufgenommen. Für den ökologischen Landbau sind gesonderte Regelungen zur Futternutzung auf konventionellen Flächen in Vorbereitung.

03.07.2018

Die Pressemitteilung zu den Hütewettbewerben 2018 wurde veröffentlicht und ist hier zu finden.

27.06.2018

Aktuelle Information zur Nutzung des Aufwuchses von ÖVF-Bracheflächen und -streifen

Das MULE hat eine allgemeine Regelung zur Freigabe der ÖVF-Bracheflächen ab dem frühestmöglichen Termin (1.7.) vorbereitet und dem Ministerium für Justiz und Gleichstellung (MJ) zugeleitet. Allerdings ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung durch das MULE nicht beeinflussbar. Es ist aktuell absehbar, dass die Bekanntmachung nicht mehr vor dem 1.7. erfolgen kann. Bezüglich der Rechtsfolge ist es allerdings so, dass die Regelung dann frühestens am Tage nach der Veröffentlichung der Bekanntmachung in Kraft treten kann. In jedem Fall (auch nach Veröffentlichung einer allgemeinen Regelung als Bekanntmachung im Ministerialblatt) ist eine Anzeige des Betriebes beim ALFF erforderlich (§ 30 Abs. 5 der InVeKoSV).

Um dennoch zeitnah zum 1.7. eine Futternutzung im Falle einer Notsituation zuzulassen, kann die Futternutzung durch das ALFF für diese Flächen formal im Einzelfall (Verfahren ist nach § 25 Abs. 2 DirektZahlDurchfV ebenfalls möglich) zugelassen werden.  Betroffene Betriebe können daher umgehend schriftlich eine entsprechende Futternutzung von ÖVF-Bracheflächen ab dem 1.7. beim zuständigen ALFF beantragen. Bisher eingegangene Anzeigen werden als Antrag gewertet. Eingegangene Anzeigen bzw. noch eingehende Anträge werden dann zügig bearbeitet.

Die Futternutzung durch Dritte, die ebenfalls in einer Notsituation in Folge der Trockenheit sind, ist zulässig. Dieser Sachverhalt muss in der Anzeige enthalten sein. Eine Verwendung des Aufwuchses für andere Zwecke (z.B. in einer Biogasanlage) ist nicht zulässig. Die Ausnahmen gelten ausschließlich zur Futterversorgung.

15.06.2018

Nutzung des Aufwuchses von ÖVF-Brachflächen für Futterzwecke ab dem 1.7.2018

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie informiert: „Auf der Sitzung der Länderreferenten InVeKoS/DZ am 7./ 8.6.18 erfolgte eine Länderumfrage zu diesem Thema. Im Ergebnis zeigte sich eine deutliche Betroffenheit hinsichtlich der trockenheitsbedingten Futterknappheit in den ostdeutschen Bundesländern und in Schleswig-Holstein gegenüber den übrigen Bundesländern. Folgende Länder bereiten daher neben Sachsen-Anhalt eine Freigabe der ÖVF-Bracheflächen ab dem 1.7. vor:

Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Thüringen prüft noch, ob von der Ausnahme Gebrauch gemacht werden soll.

Für Sachsen-Anhalt ist die Veröffentlichung einer entsprechenden Bekanntmachung im Ministerialblatt analog dem Jahr 2015 in Vorbereitung. Parallel wird ein die Ausnahme begründender Vermerk vorbereitet. Nach Bestätigung der Ausnahmeregelung und Veröffentlichung der Bekanntmachung werden die landwirtschaftlichen Verbände, Beratungsunternehmen und die ÄLFF umgehend informiert.

Hinweis: Nach aktueller Auslegung können ÖVF-Brachestreifen (Pufferstreifen, Feldränder und Streifen an Waldrändern) bereits ab dem 1.7. ohne formelle Freigabe genutzt werden, sofern diese Streifen vom angrenzenden Ackerland unterscheidbar sind.“

31.05.2018

Nutzung von (ÖVF-)Brachen zur Futternutzung wegen ungünstiger Witterungsereignisse bzw. Futterknappheit

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie informiert zur Futternutzung von (ÖVF-)Brachen bei ungünstigen Witterungsereignissen bzw. Futterknappheit wie folgt:

  • 25 Abs. 2 der DirektZahlDurchV sieht hierzu für ÖVF-Brachen folgende Regelung vor:  „…die zuständigen Behörden der Länder können ab dem 01.07. des jeweiligen Jahres allgemein oder im Einzelfall zulassen, dass in Gebieten, in denen auf Grund außergewöhnlicher Umstände, insbesondere ungünstiger Witterungsereignisse, nicht ausreichend Futter zur Verfügung steht oder stehen wird, der Aufwuchs durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnutzung für Futterzwecke genutzt wird.“

Eine Entscheidung zur ggf. landesweiten Umsetzung dieser Regelung ist noch nicht getroffen, wird jedoch durch das MULE geprüft.

Unabhängig davon hat der Landwirt bereits heute die Möglichkeit selbst (auch im Rahmen seiner Schadensminderungspflicht) auf diese Situation zu reagieren. Durch Antragsänderung im Rahmen der Modifikation könnte der Antragsteller ÖVF-Brachen bereits jetzt zu Futterflächen umdeklarieren und die ÖVF-Verpflichtung z.B. durch den Anbau zusätzlicher Zwischenfrüchte erfüllen.

Brachen ohne ÖVF-Verpflichtung könnte der Landwirt ebenso in einen Nutzcode (NC) mit entsprechender Nutzung umdeklarieren, ohne dass dafür eine Kompensation erforderlich wäre. Hierzu ist gemäß § 20 Abs. 2 InVeKoSV eine Anzeige spätestens 3 Tage vor der beabsichtigten Nutzung bei der zuständigen Landesstelle (ALFF) erforderlich, wenn bereits eine Nutzung vor dem 30.06. erfolgen soll. Für eine Nutzung nach dem 30.06. ist eine Anzeige ´gem. § 30 Abs. 5 der InVeKoSV erforderlich (allg. Verpflichtung des Betriebsinhabers jede Veränderung …anzuzeigen).

Hinsichtlich der Nutzung des DGL in den Natura-2000-Gebieten und Naturschutzgebieten ist folgendes zu beachten: Die Bewirtschaftungsauflagen sind in den Verordnungen der betreffenden Schutzgebiete festgelegt (z.B. ein späterer Schnittzeitpunkt). Eine davon abweichende Bewirtschaftung ist vorab mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) zu klären. Wird sie genehmigt, muss das zuständige ALFF hiervon in Kenntnis gesetzt werden.

Hinweis: Zusätzlich können Cross-Compliance-relevante Belange der FFH- sowie der Vogelschutzrichtlinie berührt sein; Mit der Zustimmung der UNB zur vorzeitigen Mahd können hier eventuelle Verstöße vermieden werden.

15.05.2018

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 3/2018

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rundum Agrarförderung und Fachrecht.

30.04.2018

Neufassung der Satzung bei der Mitgliederversammlung am 24.05.2018

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung (24.05.2018, 13 Uhr, Bernburg) wird aufgrund der Änderung des europäischen Tierzuchtrechts die Satzung des Verbands neu gefasst. Anmerkungen zu den Änderungen und den Satzungsentwurf finden Sie hier.

24.04.2018

Dialogreihe "Landtag vor Ort" am 3. Mai 2018 in Zerbst, Thema: "Sachsen-Anhalt und seine Wölfe"

Im Mai 2018 startet das sachsen-anhaltinische Parlament mit der neuen Dialogreihe "Landtag vor Ort" seine aktuellen Bürgergesprächsrunden. Am 3. Mai 2018, 19 Uhr, wird in der Stadhalle Zerbst zum Thema "Sachsen-Anhalt und seine Wölfe" diskutiert. Weitere Informationen finden Sie hier.

10.04.2018

Ziegenhof Pfeiffhausen - Pächter/Bewirtschafter gesucht

Der Ziegenhof Pfeiffhausen sucht ab sofort einen Pächter. Der Drei-Seitenhof im Naturpark Unteres Saaletal bietet mehrere Nebengebäude, Scheunen, Platz für 180 Milchziegen, etwa 15 ha Weide- und Grünflächen, einen Melkstand mit 12 Plätzen, eine moderne Käserei, einen Hofladen und eine modern ausgestattete Küche. Weitere Informationen und Bilder finden Sie hier.

27.03.2018

Bundesschau für Zuchtschafe aus maediunverdächtigen Betrieben

Zum zweiten Mal nach 2008 organisiert der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems e.V. eine Bundesschau für Schafe. Im Rahmen der LandTageNord in Wüsting bei Oldenburg findet vom 25. bis zum 26.08.2018 eine Bundesschau der Milchschafe, Texel und Dorper aus maediunverdächtigen Beständen statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

23.03.2018

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 2/2018

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rundum Agrarförderung und Fachrecht. In diesem Schreiben finden Sie Angaben zur Informationsbroschüre Cross Crompliance, Informationen über Bejagungsschneisen, zur Omnibus-VO, AUKM, Neuabgrenzung der Benachteiligten Gebiete und Termine.

19.03.2018

Ankündigung des Schafschurlehrgangs der LLG Iden gemeinsam mit dem Altmärkischen Schäferverein vom 23.-24.05.2018 in Iden

Die LLG Iden richtet zusammen mit dem Altmärkischen Verein für Schafzucht und Schafhaltung e.V. einen Schafschurlehrgang in Iden aus. Unter der Anleitung von Stefanie Kauschus (professionelle Schafschererin) wird an zwei Tagen Wissen zu Schermaschinen, Wolle und natürlich der Schur in Theorie und Praxis vermittelt. Anmeldungen erfolgen über das Sekretariat der LLG Iden unter 039390/600. Weitere Informationen finden Sie hier.

02.03.2018

Betriebsnachfolge bei Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg gesucht

Claus und Gudrun Ding aus Königsfeld, Baden-Württemberg, suchen für ihren Landschaftspflegebetrieb mit 250 Moorschnucken eine/n Nachfolger/in. Aktuell werden ca. 80 ha Naturschutzflächen gepflegt, schwerpunktmäßig Moorflächen. Die Voraussetzung für eine Erweiterung des Betriebes ist gegeben, auch zusätzliche Flächen zur Landschaftspflege stehen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie hier.

01.03.2018

MFS-Elite und Mitteldeutsche Bockaution am 21. und 22. März 2018 in Kölsa

Auch in diesem Jahr findet die 25. Elitebockauktion der Rasse Merinofleischschaf gemeinsam mit der 11. Elite-Absatzveranstaltung der Mitteldeutschen Schafzuchtverbände (Berlin-Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen) statt. Allen Schafhaltern bieten sich in Wiedemar/OT Kölsa am 21. und 22. März 2018 beste Einkaufsmöglichkeiten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Katalog für die MFS-Elite

Katalog für die MDBA

26.02.2018

Aufruf zur Demonstration für die Einführung der Weidetierprämie am 13.03.2018 in Berlin

Der Bundesverband der Berufsschäfer (BVBS) ruft alle Schäfer, Schaf-, Ziegenhalter und Interessierte auf, am Dienstag, dem 13.03.2018, in die Wilhelmstraße nach Berlin zu kommen. Gemeinsam soll dort von 11 bis 14 Uhr vor dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für die Einführung der Weidetierprämie für Schafe und Ziegen demonstriert werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier und bei Knut Kucznik, Mitglied im BVBS, 0160/98953491.

13.02.2018

Einheitliches Vorgehen beim Umgang mit Wölfen - Unionsminister der Länder verabschieden Thesenpapier

Am 09. und 10.02.2018 trafen sich die Landwirtschafts- und Umweltministerien der Union in Dresden und Königsbrück. Ziel des Treffens waren länderübergreifend einheitliche Standards beim Wolfsmanagement, insbesondere mit Blick auf den Umgang mit auffälligen Wölfen. Es nahmen Vertreter aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen teil. Sie verständigten sich auf ein gemeinsames Thesenpapier zum künftigen Umgang mit dem Wolf.

Medieninformation des Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, Sachsen

Thesenpapier

07.02.2018

Einladung zur 19. Vortragsveranstaltung für Schaf- und Ziegenhalter sowie Hoftierärzte in Bernburg/Strenzfeld

Die Tierseuchenkasse Sachsen-Anhalt lädt zur 19. Vortragsveranstaltung nach Bernburg ein. Auf dem Programm stehen Themen wie Pseudotuberkulose, Endoparasitenkontrolle, Zahnerkrankungen, Moderhinke und Herdenschutz. Hier finden Sie die Einladung mit weiteren Informationen.

05.02.2018

Pressemitteilung der Mitteldeutschen Schafzuchtverbände

Die Vorsitzenden der Landesschafzuchtverbände aus Berlin-Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beklagen den dramatischen Rückgang der Schafbestände in Mitteldeutschland und fordern die sofortige Einführung einer Weidetierprämie für Schafe und Ziegen. Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.

29.01.2018

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung 1/2018

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat neue aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es informiert mit dem Schreiben zu aktuell anstehenden Themen rundum Agrarförderung und Fachrecht. In diesem Schreiben finden Sie Informationen zu Neuerungen bei der Junglandwirteprämie, den ökologischen Vorrangflächen, Infomationen für Landwirte im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Bekämpfung der ASP sowie weitere Informationen.

29.01.2018

Einladung zum 10. Hessischen Ziegentag, 17.02.2018 im Freilichtmuseum Hessenpark in Neu-Anspach/Taunus

Der Hessische Ziegenzuchtverband e.V. lädt mit diesem Schreiben alle Interessierten zum 10. Hessischen Ziegentag in das Freilichtmuseum Hessenpark ein. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 09.02.2018 beim HZZV an.

26.01.2018

Informationen zur neuen Düngeverordnung

Im Rahmen der neuen Düngeverordnung ist eine umfangreiche Dokumentation und Auswertung nötig. In diesem Artikel, zur Verfügung gestellt von den niedersächsischen Schafzuchtverbänden und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, soll auf einige Aspekte der Verordnung eingegangen werden und es soll dargestellt werden, welche Betriebe von der Erstellung des Nährstoffvergleichs und weiterer Aufzeichnungspflichten befreit sind.

Artikel zur Düngeverordnung

Präsentation zur neuen Düngeverordnung

17.01.2018

Top-Böcke in Kölsa – auch aus Weide- und Öko-Betrieben

Neues Verkaufskonzept – Verauktionierung in drei Blöcken

Auch in diesem Jahr findet die 25. Elitebockauktion der Rasse Merinofleischschaf gemeinsam mit der 11. Elite-Absatzveranstaltung der Mitteldeutschen Schafzuchtverbände (Berlin-Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) statt. Allen Schafhaltern bieten sich in Wiedemar/OT Kölsa am 21. und 22. März 2018 beste Einkaufsmöglichkeiten, um Zuchtfortschritt in ihre Herden zu holen. Kölsa ist also ein Muss für den, der gute Böcke sucht!

Weitere Informationen finden Sie hier.

21.12.2017

Stellenausschreibung der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht- und Tierhaltung e.V. Ruhlsdorf/Groß Kreutz

Die LVAT aus Ruhlsdorf/Groß Kreutz (Brandenburg) sucht ab sofort einen Schäfer oder Schäfermeister (m/w) in Vollzeit. Weitere Informationen finden Sie hier.

29.09.2017

Einladung zur Informationsveranstaltung: Weidetierhaltung und Wolf - Erfahrungen mit Herdenschutzmaßnahmen an der Elbe -

WWF Deutschland lädt am 10.10.2017 um 16 Uhr in die Dorfscheune nach Kühren ein. Dort findet eine Informationsveranstaltung zum Einsatz von Litzenzäunen und Herdenschutzhunden in der Rinderhaltung statt. Weitere Angaben finden sie hier.

30.08.2017

Ankündigung der Fachexkursion nach Nordrhein-Westfalen

Der Landesschafzuchtverband hat sich aufgrund der großen Nachfrage kurzfristig entschlossen, in diesem Jahr wieder eine Fachexkursion zu planen. Wir möchten vom 3. bis 6. November nach Nordrhein-Westfalen reisen. Ein konkretes Programm steht bisher noch nicht fest. Die Reise kann nur stattfinden, wenn wir eine Teilnehmerzahl von ca. 30 Personen erreichen. Bitte melden Sie sich umgehend in der Geschäftsstelle (0345/5214941, b.haeckel@lsv-st.de), mit wie vielen Personen Sie an der Fahrt teilnehmen möchten, damit wir weitere Planungen und Reservierungen vornehmen können.

28.08.2017

Landesmeisterschaft im Spinnen von Schafwolle

Wie auch in den vergangenen Jahren findet 2017 die Landesmeisterschaft im Spinnen von Schafwolle auf dem Schäferhof in Langenstein statt. Beim Erntedankmarkt am 30.09.2017 von 10 bis 17 Uhr wird ein buntes Programm geboten mit Speis, Trank und vielfältigen Produkten aus der Region. Wenn Sie mit Ihrem Spinnrad am Wettbewerb teilnehmen möchten, melden Sie sich beim Landesschafzuchtverband. Es werden 30 g kardierte Wolle vom Coburger Fuchsschaf in zwei Stunden versponnen. Wer den längsten Faden produziert hat, gewinnt den Landesmeistertitel samt Pokal.

08.08.2017

Aufruf für bundesweites Direktvermarkterverzeichnis

Der BDZ sucht für ein bundesweites Direktvermarkterverzeichnis Rezeptvorschläge zu Ziegenprodukten und Adressen von Direktvermarktern, näheres finden Sie hier. Wenn Sie Vorschläge für das Verzeichnis haben, melden Sie sich beim Landesschafzuchtverband.

08.08.2017

Aktuelle Informationen zur Agrarförderung

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat aktuelle Informationen zur Agrarförderung veröffentlicht. Es sind unter anderem Termine, Informationen zum Verbot des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln auf ökologischen Vorrangflächen und Angaben zu neuen Düngeregelungen aufgeführt. Sie finden die Informationen hier.

18.07.2017

Anforderung an das Halten von Herdenschutzhunden

Derzeit wird in der Öffentlichkeit und im politischen Raum eine Diskussion darüber geführt, ob der Einsatz von Herdenschutzhunden zur Wolfsabwehr bei Einhaltung der Anforderungen der Tierschutz-Hundeverordnung möglich ist oder ob für Herdenschutzhunde Ausnahmen von bestimmten Anforderungen der Tierschutz-Hundeverordnung eingeräumt werden müssen, sofern diese tierschutzfachlich vertretbar sind. Hier finden Sie ein Schreiben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zu dem Thema.

18.07.2017

Stellenausschreibung des Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverbands e.V.

Der SSZV aus Leipzig sucht zum 01.12.2017 einen Sachbearbeiter/eine Sachbearbeiterin. Weitere Informationen finden Sie hier.

13.07.2017

Aufbau einer Schafsmilchproduktion

Die Berliner Milch und Käse Manufaktur GmbH sucht zur Herstellung von Schafsmilchprodukten Interessenten, die eine Milchschafherde aufbauen möchten. Das Unternehmen möchte in Berlin, im Umland und in der Ostsee-Region Produkte aus regionaler Bio-Schafsmilch vertreiben und bietet dafür seine Zusammenarbeit an. Das Ziel ist eine ganzjährige Produktion in einem Bundesland im Nordosten. Weitere Informationen finden Sie hier: Aufbau einer Schafsmilchproduktion

11.07.2017

Leitlinie Wolf

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt hat mit Behörden und Verbänden eine neue „Leitlinie Wolf“ erarbeitet. Sie soll den natürlichen Prozess der Rückkehr des Wolfes begleiten und Hinweise für Nutztierhalter zur Prävention, zum Herdenschutz und zu Entschädigungen, Festlegungen zum Management der Wolfspopulation sowie zum Umgang mit verletzten oder verhaltensauffälligen Wölfen liefern. Die Leitlinie ist hier zu finden: https://lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Wir_ueber_uns/Aktuelles/Bilder/Leitlinie_Wolf_LSA_6.07.2017a.pdf

04.07.2017

Existenzgründungsbeihilfe Junglandwirte - Antragsverfahren eröffnet

Das angekündigte Antragsverfahren für die Existenzgründungsbeihilfe Junglandwirte wurde am 30. Juni 2017 eröffnet. Das Landwirtschaftsministerium wird in Zukunft junge Landwirtinnen und Landwirte unter 40 Jahren bei der Gründung eines Betriebes finanziell unterstützen. Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert erläutert: „Wenn jemand seine Zukunft im ländlichen Raum sieht und sich selbstständig machen möchte, unterstützen wir das finanziell mit 70.000 € für einen Zeitraum von fünf Jahren.“
Die notwendigen Antragsunterlagen und Hinweise zum Verfahren finden Sie unter: https://mule.sachsen-anhalt.de/themen/landwirtschaft/elektronischer-agrarantrag

19.05.2017

Am 16.05.2017 fand in Magdeburg ein Gespräch der Landnutzerverbände und Mitgliedern des Regierungskabinetts auf Einladung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff statt. Hier finden Sie eine Zusammenfassung des Gesprächs.

19.05.2017

Einladung zum Jungschäfertreffen mit Leistungshüten
die Jungschäfer sind ein Zusammenschluss von jungen Schäfern und Schafinteressierten deutschlandweit. In diesem Jahr wird das fünfte gemeinsame Treffen veranstaltet. Eingeladen sind interessierte Schäfer und Schäferinnen vom 29.07. bis zum 30.07.2017 nach Braunfels in Hessen. Weitere Informationen finden Sie hier.

16.03.2017

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat die nun geltende Richtlinie für Herdenschutz und die Unterlagen für die Antragstellung veröffentlicht. Neben der mobilen Weidetechnik ist nun auch eine Förderung beim Ankauf von Herdenschutzhunden möglich. Für den Landesschafzuchtverband ist die überarbeitete Richtlinie nicht zufriedenstellend, denn sie geht am Praxisbedarf vorbei. Die Richtlinie, die zweite Änderung der Richtlinie, den Antrag und weiteres Material finden Sie hier:

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen des Herdenschutzes von Schafen, Ziegen und Gehegewild vor dem Wolf (Richtlinie Herdenschutz)

Richtlinie Herdenschutz; Zweite Änderung

Antrag auf Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Schafen, Ziegen und Gehegewild vor dem Wolf im Haushaltsjahr 2017

Merkblatt; Förderung von Maßnahmen des Herdenschutzes von Schafen, Ziegen und Gehegewild vor dem Wolf (Richtlinie Herdenschutz)

Erläuterungen zu De-minimis-Beihilfen für Zuwendungsempfänger

13.03.2017

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat uns darüber informiert, dass für folgende Deichabschnitte (Stand September 2016) immer noch Schafhalter gesucht werden. Leider können für diese Flächen keine Prämienrechte zur Verfügung gestellt werden. Hier finden Sie die Deichabschnitte in einer tabellarischen Übersicht.

06.03.2017

Für die 24. Merinofleischschafelite 2017 in Kölsa kann hier der Katalog betrachtet und heruntergeladen werden.
Für die 10. Mitteldeutsche Bockauktion 2017 in Kölsa kann hier der Katalog betrachtet und heruntergeladen werden.

02.03.2017

LfL-Information zur Beweidung von Photovoltaik-Anlagen mit Schafen
Quelle: http://www.lfl.bayern.de/itz/schaf/155962/index.php

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hat ein Informationsheft zum Thema „Beweidung von Photovoltaik-Anlagen mit Schafen“ herausgegeben. Diese LfL-Information umfasst mit 39 Seiten den aktuellen Stand des Wissens zur Beweidung von PV-Anlagen mit Schafen und dient so als Nachschlagewerk für Praktiker, Behörden und Anlagenbetreiber. Es wurden bewusst auch Erkenntnisse aus der Praxis zusammengetragen, da diese bislang kaum niedergeschrieben wurden. Die Broschüre vermittelt dem Schäfer dabei die unterschiedlichen Ansprüche der Anlagenbetreiber, der Behörden und der eigenen Schafe bzw. des eigenen Betriebes.

Dies sind nur einige Fragen, die in der Broschüre leicht verständlich und detailliert mit Bildern beantwortet werden:

  • Kann ich die Herde in der Anlage decken lassen?
  • Benötige ich eine zusätzliche Einzäunung?
  • Wer muss die Kabelanlagen schützen?
  • Wer kommt für Ausfallschäden auf?
  • Welche Versicherungen benötige ich?
  • Auf welche Details sollte ich bei der Flächenbegehung achten?

Für den Schäfer werden zudem auch Tipps, wie er einen realistischen Pflegepreis berechnen kann sowie als besondere Zugabe einen rechtlich geprüften Mustervertrag angeboten.

  • Hintergrund zur Beweidung von PV-Anlagen mit Schafen
  • Anforderungen an die PV-Anlage und die Haltung der Schafe
  • Vertragsgestaltung
  • Betriebswirtschaftliche Kalkulation
  • Ansprechpartner bei den Landesschafzuchtverbänden

Das Informationsheft kann für 2,00 € beim Schafzuchtverband erworben werden.

20.02.2017

Für 2017 ermuntert das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie alle Deich pflegenden Schafhalter, ihre Beweidungsverträge in Komplettpflegeverträge umzuwandeln, wenn man dazu in der Lage ist. Die Flussbereichsmeister sind angewiesen, solche Verträge in ganz Sachsen-Anhalt anzubieten.